Gedanken zum Tag

Anselm Grün und Anthony Robbins

… – zwei wertvolle Begleiter durch das Jahr. Der eine ermutigt dazu, der Neujahrshoffnung auf einen neuen Anfang reichlich Nahrung zu geben. Der andere regt dazu an, einen Augenblick zu träumen – davon, was du wirklich aus deinem Leben machen möchtest. Ihnen und euch allen ein rundum gelungenes, glückliches und gesundes 2012!

Anselm Grün meint, wer einen Vorsatz aufgibt, gebe ein Stück von sich selbst auf. Und er empfiehlt: „… höre auf zu jammern“. Anthony Robbins ist überzeugt: es zählen nur „unsere ständigen Handlungen“. Diese haben ihren Ursprung in unseren Entscheidungen, welche letztlich unser Schicksal festlegen.

(HPR)

– – – – – – – – – –

Bald ist es soweit!

Ja, ich weiß, wenn man zum 73sten Mal „Alle Jahre wieder…“ oder „Last christmas“ aus den Geschäftslautsprechern gehört hat, das zigste Geschäft nach Geschenken durchsucht und die Tüten immer schwerer werden, ist nichts mehr da, von der schönen oder besinnlichen Weihnachtszeit.

Und doch, alle Jahre wieder, freue ich mich darauf. Noch viel mehr, seitdem ich Kinder habe. Und meine Kinder freuen sich auch schon sehr. „Morgen ist es endlich soweit“, wie mir heute erklärt wurde. Als ich fragte: “ Was denn?“, bekam ich zur Antwort: „Mensch Mama, morgen dürfen wir endlich Weihnachtslieder hören!“

Ganz wichtig war auch der erste Lebkuchen am 11.11., beim Martinsumzug. Weil, ab dem Zeitpunkt, wo der Pfarrer Lebkuchen verteilt, kann man bedenkenlos auch schon Weihnachsgebäck verspeisen. Am Wochenende darauf gab es den ersten „Schüttellebkuchen“, zur Freude der ganzen Familie.

Meine Große zeigte mir heute den „Entwurf“ ihres Wunschzettels. Mit dem Opa zusammen durften sie auch schon Engel spielen, und einen Adventskalender füllen sowie die Lichterkette am Balkon aufhängen. Für Kinder eine spannende Zeit! Wann bringen die Engel die ersten Weihnachtsdekorationen (Übersetzung: Wann hat die Mama in der Nacht Zeit Engel zu spielen)? Wann dürfen wir das erste Türchen öffnen? Wann kommt der Nikolaus? (Und hier ist die Antwort: am 6.12 wohl fachlich richtig, aber wann ist schon der 6.12?)

Und nein, Weihnachten ist nicht Kommerz. Die Geschenke unterm Christbaum sind super – ganz klar. Doch die Augen der Kinder leuchten auf den Christkindlmärkten, sie fiebern dem Backen der Plätzchen entgegen, der Weihnachtsmusik, den Chorauftritten, den Geschichten, dem Basteln, dem Teetrinken am Nachmittag, den Spielen am Abend, dem Film „3 Nüsse für Aschenputtel“ und den restlichen schönen Ritualen, die es bei uns in der Vorweihnachtszeit gibt.

Doch wofür das alles? Backen mit Kindern ist meist „anstrengend“, Weihnachtsmusik manchmal nervig und vieles mehr. Ganz einfach, für lachende Kinderaugen, für den Kinderglauben an diese Zeit voller Geheimnisse, und auch weil mit jedem dieser Rituale ein Stück meiner Kinderheit wieder zum Greifen nah ist.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!
(SAP)

– – – – – – – – – –

Schnell mal müssen – mehr Lebensqualität ohne Müssen und Schnell

Es gibt Wörter, mit denen tun wir uns selbst keinen Gefallen. Schnell gehört definitiv dazu. Der Chef gibt uns einen neuen Auftrag, den wir „mal schnell“ erledigen sollen. Wir selbst unterschätzen eine Aufgabe und wollen sie „eben mal schnell“ erledigen. Pustekuchen! Die allerwenigsten Dinge lassen sich schnell erledigen. Und wenn wir es doch schaffen, sind wir nicht richtig bei der Sache. Spätestens die Nacharbeit dazu lässt sich sicher nicht mehr schnell erledigen. Und wenn wir es nicht schaffen, sind wir von uns selbst enttäuscht: Wir sind einfach zu langsam! Die Folge: Wir fühlen uns gehetzt, gestresst und nicht gut genug!

Zum täglichen Wörtergift gehört auch Müssen. Haben Sie schon einmal mitgezählt, was Sie den lieben langen Tag alles müssen? Kochen. Die Kinder zum Sport fahren. Kundenanfragen beantworten. Die Aufgabe für den Chef erledigen, die er „mal eben schnell“ braucht. Doch so kurz dieses Wort ist, der Effekt ist gewaltig. Genauso wie bei „schnell“ fühlen wir uns unter Druck gesetzt, sobald wir Dinge erledigen müssen. Jemand anderes hat die Kontrolle über unser Leben und uns selbst bleibt keine Wahl.

Heike schreibt dazu in einer Mail an mich: „Es klingt verrückt, aber das Leben bekommt ein ganz andere Qualität, wenn man sich erst einmal bewusst macht, wie oft man einfach dahinsagt: ICH MUSS MAL SCHNELL… „Ich MUSS noch abspülen“ klingt nach einer lästigen Pflicht, die man schnell erledigt haben möchte, bis einem das nächste MÜSSEN in die nächste Verpflichtung treibt. Ohne das MÜSSEN ist man mit mehr Freude dabei: „ICH SPÜLE JETZT AB.“ Das hört sich vielleicht komisch an, aber es funktioniert. Zumindest bei mir.“

Wenn’s mal bei mir drunter und drüber geht, hilft mir auch dieser Satz super: „Ich tue es freiwillig!“ – keiner zwingt mich! Das nimmt den Druck raus. Versuchen Sie es! Ihnen wird bewusst, dass es immer auch einen anderen Weg gibt. Und das motiviert!

Streichen Sie also „Müssen“ und „Schnell“ aus Ihrem Wortschatz und machen Sie sich immer bewusst: „Ich tute es freiwillig!“ Viel Spaß dabei!

(Cordula Nussbaum, Sauerlach)

– – – – – – – – – –

Erster Mai – einer meiner Lieblingsfeiertage.

Als Kind war der 1. Mai für mich der endgültige Frühlingsanfang, meist mit einem Ausflug mit der gesamten Familie verbunden. Die Zeit der Feste – ob nun Kommunion, Hochzeit oder Vereinsfeier – ging los. Dieses positive Gefühl ging solange, bis es in Tschernobyl zu einem Atomgau kam und unser Familienausflug überschattet wurde. Wir waren im Regental wandern und die Ängste unserer Eltern waren groß. Pfeifen auf den Grashalmen war auf einmal verboten, und das nicht, weil es nervig war, sondern gefährlich.

Als ich dann in die Arbeitswelt kam, fand ich den 1. Mai einen klasse Feiertag, weil er als „TAG DER ARBEIT“ frei war. Dieses Jahr ist er für viele Regenstaufer kein freier Tag – es ist nämlich auch verkaufsoffen im Markt. Viele Mütter dürfen ran und ihren Nachmittag am Arbeitsplatz verbringen. Es beginnen aber auch die Erstkommunionen. Viele Pfarreien haben bereits am 1. Mai diesen Ehrentag für die Kinder, die am Tisch Gottes willkommen geheißen werden.

Für viele Paare ist es der Monat der Hochzeit. Genauso wie der Frühling die Blumen zum Blühen bringt und die Natur in Farbe zaubert, so hoffen sie auch viel positives mit in die Ehe zu nehmen. An den kommenden Samstagen werden die hupenden Autos durch die Dörfer fahren und die Kirchenglocken weithin zum Gottesdienst rufen.

Und für die Jäger unter uns – die Bockjagd beginnt! Der eine oder andere, der dieser Leidenschaft nachgeht, wird wohl die nächsten Abende und Nächte auf dem Hochsitz verbringen und hoffen.

Doch was zum 1. Mai wirklich beginnt und auch schon weithin sichtbar – es ist Frühling. In Regenstauf ist der Storch eingezogen und wartet auf seinen Nachwuchs, so wie viele andere Tiere auch. Die Bäume sind schön grün und die Blumen blühen weithin – einen schönen Mai wünsche ich euch.
(SAP)

Man kann den Himmel berechnen
und die Erde ausmessen,
aber das Herz eines Menschen kann man nicht bestimmen.
(Chinesisches Sprichwort)

Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzen kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast. (Albert Einstein)

Die Arbeit läuft nicht davon, während du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht. (Paul Heyse)

Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin, und keiner ginge mal nachsehen, wo man hinkäme, wenn man hinginge. (Pestalozzi)

Wenn Sie immer denken, ja, ich müsste aber so sein wie die anderen – ein kleiner Trost: andere gibt’s schon genug. (Dr. Eckart von Hirschhausen)

Advertisements

21 Antworten zu Gedanken zum Tag

  1. Petra Amann schreibt:

    Kochrezept für 12 Monate…

    Man nehme zwölf Monate,
    putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und
    zerlege sie in dreißig oder einunddreißig Teile,
    so dass der Vorrat für ein Jahr reicht.

    Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit
    und zwei Teilen Frohsinn und Humor.

    Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
    einen Teelöffel Toleranz,
    ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.

    Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.
    Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
    und serviere es täglich mit Heiterkeit.

    Katharina Elisabeth Goethe (1731–1808), Mutter v. Johann Wolfgang von Goethe

  2. Petra Amann schreibt:

    Ich wünsche dir Mut.
    Vielleicht wirst du sagen:
    Gesundheit ist ein viel höheres Gut.

    Ich aber wünsche dir Mut, zu ertragen
    auch das, was dir wehe tut.
    Ich wünsche dir Mut,
    dich vom Stuhl zu erheben,
    nur ein Stückchen, nicht viel.

    Du wirst sehn: Nimmst du Anteil am Leben,
    bist du wieder im Spiel.

    Ich wünsche dir Mut
    zum Beginn einer Reise
    in die Welt oder auch in dich selber hinein,
    damit du auf deine Weise
    dich einmal ganz groß fühlst statt klein.

    Ich wünsche dir Mut,
    so zu sein, wie du bist und dich magst,
    und immer nur so zu denken,
    wie du es sagst,
    Mut, um dein Glück selbst zu lenken.

    Ich wünsche dir Mut
    für den Tag, für die Stunde,
    für all dein Beginnen.

    Ich wünsche dir Mut für jede Sekunde,
    in der du dich mühst, ihn neu zu gewinnen.

    von: Elli Michler

  3. Beate schreibt:

    ZU LEBEN
    Sei wie ein Blatt im Wind –
    laß die Natur Deinen Weg bestimmen.
    Sei wie ein Kieselstein im Fluss –
    trotze der Gewalt von außen.
    Sei wie ein Fisch im Wasser –
    wage es, auch gegen den Strom zu schwimmen.
    Du wirst lernen, was es wirklich heisst „zu leben“.

  4. Sieglinde Geipel schreibt:

    Etwas zum Nachdenken von Jean Paul:
    „Je länger man lebt,
    desto kürzer werden uns die Jahre.
    Denke an das Reisen: ein Vormittag auf der Reise zugebracht ist länger als zehn Vormittage zu Hause; aber warum?
    Die Menge neuer Gegenstände vervielfacht die Aufmerksamkeiten oder die Ideen, als Zeitmesser. Ebenso scheint uns die Jugend länger, weil in ihr alles neu ist und also die Zeit verdoppelt, im Alter aber alles einförmig wiederkehrt.“

    Die Zeit verdoppeln, eine tolle Idee und wie geht das?
    Neugierig sein und viel Neues entdecken!

  5. Beate Kaiser schreibt:

    An mein Kind

    An diesem Morgen werde ich lächeln, wenn ich dein Gesicht sehe …
    und lachen, auch wenn mir nach weinen zumute ist.

    An diesem Morgen werde ich dich deine Kleider selbst aussuchen lassen …
    und sagen, wie perfekt es aussieht.

    An diesem Morgen werde ich die schmutzige Wäsche liegenlassen …
    und mit dir in den Park zum Spielen gehen.

    An diesem Morgen lasse ich das schmutzige Geschirr in der Spüle …
    und lasse mir von dir zeigen, wie man dein Puzzle zusammenbaut.

    An diesem Nachmittag werde ich das Telefon ausstecken, den Computer ausschalten…
    und mit dir im Garten sitzen und Seifenblasen fliegen lassen.

    An diesem Nachmittag werde ich dich nicht anschreien, und werde nicht genervt sein, wenn du schon wieder ein Eis willst, ich werde es dir einfach kaufen.

    An diesem Nachmittag werde ich mir keine Sorgen darüber machen, was einmal aus dir werden wird, wenn du erwachsen bist.

    An diesem Nachmittag werden wir Plätzchen backen, und ich lasse sie ganz allein von dir formen, ohne es besser machen zu wollen.

    An diesem Nachmittag gehen wir zu McDonald’s und kaufen zwei Happy Meals, damit wir beide ein Spielzeug haben .

    An diesem Abend werde ich dich in den Armen halten …
    und dir eine Geschichte darüber erzählen, wie du geboren wurdest und wie sehr ich dich liebe.

    An diesem Abend werde ich dich in der Badewanne planschen lassen…
    und mich nicht über die Pfützen ärgern.

    An diesem Abend darfst du ganz lange aufbleiben …
    und wir sitzen auf dem Balkon und zählen die Sterne.

    An diesem Abend werde ich mich ganz lange und ganz nah zu dir kuscheln…
    und meine Lieblingsfernsehsendung verpassen.

    An diesem Abend, wenn ich mit meinen Händen über dein Haar streiche während du betest,
    werde ich einfach nur dankbar sein für das größte Geschenk, das Gott mir gemacht hat.

    Ich werde an die anderen Mütter und Väter denken, die ihre vermissten Kinder suchen,
    die Mütter und Väter, die an die Gräber ihrer Kinder gehen müssen, weil die Kinderzimmer leer sind,
    an die Mütter und Väter, die in Krankenhäusern sitzen und zusehen müssen, wie ihre Kinder leiden und ihre Verzweiflung nicht hinausrufen dürfen.

    Und wenn ich dir einen Gute-Nacht-Kuss gebe, dann werde ich dich ein bisschen fester halten, ein bisschen länger.
    Dann werde ich mich bei Gott für dich bedanken und ihn um nichts bitten.
    Außer einen weiteren Tag mit Dir….
    Wir wissen nie, ob es noch einen weiteren Tag für uns beide geben wird!

  6. Beate schreibt:

    Glückes Schmied?

    Was wir brauchen um glücklich zu leben ist wenig.
    Aber wir steigern die Bedingungen für Glück ins Unermessliche und beklagen unser Unglück.

    Möge das neue Jahr 2011 ein glückliches Jahr für alle werden.

  7. Sieglinde Geipel schreibt:

    Ein Gedanke zum Start in das Jahr 2011:

    „Das Schatzhaus in dir enthält alles,
    und es steht dir jederzeit zur Verfügung.
    Du brauchst nicht außen zu suchen.“

    (Zen-Meister Da-zhu, 8. Jahrhundert)

  8. Sieglinde Geipel schreibt:

    Ein glückliches neues Jahr wünschen wir uns oft zum Jahreswechsel, doch wie erreichen wir ein glückliches Leben? Was können wir tun, damit das Glück auch zu uns kommt? Anthony de Mello erzählt dazu eine kleine Geschichte:
    Wie ein Schmetterling
    „Das Glück ist ein Schmetterling“, sagt der Meister. „Jag ihm nach, und er entwischt dir. Setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder.“
    „Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?“
    „Hor auf, hinter ihm her zu sein.“
    „Aber gibt es nichts, was ich tun kann?“
    „Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst.“

    In diesem Sinne allen Lesern ein glückliches und zufriedenes 2011.

  9. Beate Kaiser schreibt:

    Verliebt

    Verliebt heißt –
    im siebten Himmel zu sein.

    Verliebt heißt –
    dein Herz gehört nur ihr allein.

    Verliebt ist der,
    dem das Herz glüht.

    Verliebt ist der,
    dem die Welt in allen Farben blüht.

    Verliebt sein ist wohl das schönste Gefühl der Welt.
    Doch leider bei Menschen nicht so viel wert wie Geld.

  10. Beate Kaiser schreibt:

    Ein Jahr neigt sich dem Ende – Rückblick auf das rasantes Jahr

    Zu dieser Zeit – am Ende eines Jahres – dürften wohl viele Gedanken
    Erinnerungen an die vergangenen Tage wecken. Ein anstrengendes und nervenaufreibendes und trotzdem irgendwie gutes Jahr liegt hinter mir.
    Für mich gab viele Tage voll Glück und Zufriedenheit, aber auch einige Tage voller Sorge und Misserfolg – leider. Egal wie das Schicksal es verteilt hat – Beides ist vergänglich. Ich würde jetzt gerne liegen bleiben und einfach die Seele baumeln lassen. Ich würde gerne ein zwei Gänge herunterschalten, so wie ich dies bislang in der Zeit zwischen den Jahren immer getan habe, aber diesmal scheint das nicht so zu funktionieren. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht nur im gleichen Tempo weitermachen muss, sondern auf der Zielgeraden nochmal richtig beschleunigen sollte, dabei halte ich es schon für wichtig, gerade am Ende eines Jahres langsamer zu treten, Bilanz zu ziehen und Kraft für das neue Jahr zu sammeln. Aber egal, ich kann die Zeit nicht zurückdrehen, ich kann nur hoffen, dass das Neue Jahr mir
    hilft, das Schöne zu behalten und das Schlechte zu vergessen…

    Doch ich denke nicht nur mir ist es so ergangen – jeder wird in dem einen oder anderen Satz sich wieder finden. Und da fällt mir ein, wie es früher war als ich noch klein war – da dauerte ein Jahr ewig und mit einer Begeisterung fieberte ich dem neuen Jahr entgegen. Freute mich auf all das Neue, das mich erwarten würde – neue Freunde beim Schuleinstieg, endlich richtige Ferien, größer zu werden und vielleicht wieder ein paar Minuten beim zu Bett gehen aushandeln, Spiele spielen zu dürfen bei denen es noch vorher hieß “ dafür bist Du zu klein, zu jung…“
    Und nun ist ein Jahr wie ein Blitz vorbei … Keinen interessiert es mehr, was noch im Januar so wichtig erschien, es ist vorbei und vergessen…
    Mein Vorsatz für das Neue Jahr ( außer dass ich endlich mal eine Diät einhalten will 🙂 ) ist eigentlich sehr klein und in der Ausführung sehr groß:
    Ich möchte jeden kostbaren, fröhlichen, liebevollen und positiven Moment solange wie möglich festhalten, mich daran erfreuen und ihn mit anderen teilen – ohne Familie und Freunde verliert auch der schönste Moment seinen Schimmer, Glanz und das Lächeln.

    Vielleicht schenkt auch Dir so ein geteilter Moment ein Lächeln…..

  11. Sieglinde Geipel schreibt:

    Die Zeit zwischen den Jahren hat begonnen – warum heißt es „zwischen den Jahren“ ein Artikel aus der Basler Zeitung vom 27.12.2009 erklärt es so:

    Warum man «zwischen den Jahren» sagt
    Die Zeit von Weihnachten bis Neujahr wird gern als «zwischen den Jahren» bezeichnet, obwohl diese Tage ja noch zum alten Jahr gehören. Doch es gibt einen Grund für diesen stehenden Begriff.

    Die Redensart ist nach Auskunft der Gesellschaft für deutsche Sprache auf die unterschiedlichen Jahreswechsel im Laufe der Jahrhunderte zurückzuführen.

    Seit der Mitte des 4. Jahrhunderts feierte das Christentum den 25. Dezember als Geburtstag Jesu und als Jahresanfang. Vorher hatte man am 6. Januar die Taufe gefeiert. Im 9. Jahrhundert legte die Kirche den Jahresbeginn auf den 25. Dezember fest, der Termin wechselte aber noch mehrmals, bis Papst Innozenz XII. ihn 1691 endgültig auf dem 1. Januar beliess. Daher beziehen sich die Neujahrsbräuche auf die Zeit zwischen 25. Dezember und 6. Januar.

    Im bäuerlichen Kalender gilt noch immer der 6. Januar als Neujahrstag. Die Kirche bezeichnet die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönigsfest als zwischen den Jahren, in Norddeutschland hiessen die zwölf Tage bis ins 20. Jahrhundert Zwölften. Erst der heutige Sprachgebrauch verkürzte die Zeit zwischen den Jahren auf die Tage von Weihnachten bis Neujahr.

  12. Petra Amann schreibt:

    Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie da sind, wie gut es ist sie zu sehen, wie tröstlich ihr Lachen wirkt, wie wohltuend ihre Nähe ist, wie viel ärmer wir ohne sie wären und dass sie ein Geschenk des Himmels sind! Man sollte es ihnen sagen…

    Die Starken sind die, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen…

    Die Welt und das Leben zu lieben, auch unter Qualen zu lieben, jedem Sonnenstrahl
    dankbar offenstehen und auch im Leid das Lächeln nicht ganz zu verlernen – diese
    Lehre jeder echten Dichtung veraltet nie und ist heute notwendiger und dankenswerter als je.

    (Hermann Hesse)

  13. Petra Amann schreibt:

    Menschen kommen in unser Leben und gehen wieder,
    selten bleiben sie für immer.
    Sie hinterlassen Fingerabdrücke in unseren Herzen
    und Fußspuren auf unseren Wegen
    und wir werden danach nie mehr dieselben sein.

    … Manche sagen ich sei mehr als direkt,
    andere sagen ich sei ein wahrgewordener Engel!
    Für die Einen bin ich leicht zu nehmen,
    für andere unerreichbar …

    Für die, die mir ans Herz gewachsen, würde ich durch die Hölle gehen,
    andere berühren oft meine Seele nicht!
    Ich habe viele verschiedene Gesichter
    aber wenn ich liebe, habe ich nur eines:
    Ein Herz, welches zu fast allem bereit ist!

    Ich habe gelernt, dass du
    niemanden dazu bringen kannst, dich zu lieben.
    Alles was du tun kannst ist, jemand zu sein, den man
    lieben kann.

    Der Rest liegt an dem anderen.
    Ich habe gelernt, egal wieviel ich mich kümmere,
    manche Menschen kümmert es nicht.

    Ich habe oft gelernt mit Tränen in den Augen zu lachen,
    um mein Umfeld glauben zu lassen, es geht mir gut.

    Ich habe gelernt, dass es im Leben nicht zählt
    was du hast, sondern wer du bist…
    Nicht was wir erleben,
    sondern wie wir es empfinden, macht unser Leben aus!

  14. Sieglinde Geipel schreibt:

    Der Mann auf der Insel

    Es war einmal ein Mann, der lebte auf einer Insel.
    Eines Tages merkte er, dass die Insel zu zittern begann.

    „Sollte ich vielleicht etwas tun?“ dachte er.
    Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, abzuwarten.

    Wenig später fiel ein Stück seiner Insel ins Meer.
    Der Mann war beunruhigt.

    „Sollte ich vielleicht etwas tun?“, dachte er. Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, abzuwarten.
    Er konnte auch ohne das versunkene Stück weiterleben.

    Kurz danach fiel ein zweites Stück seiner Insel ins Meer.
    Der Mann erschrak.

    „Sollte ich vielleicht etwas tun?“, dachte er. Aber als nichts weiter passierte, beschloss er, abzuwarten.
    „Bis jetzt“, sagte er sich „ist ja auch alles gutgegangen.“

    Es dauerte nicht lange, da versank die ganze Insel im Meer,
    und mit ihr der Mann, der sie bewohnt hatte.

    „Vielleicht hätte ich doch etwas tun sollen“, war sein letzter Gedanke, bevor er ertrank.

    Franz Hohler

  15. Petra Amann schreibt:

    Vorweihnachtstrubel

    Grüner Kranz mit roten Kerzen
    Lichterglanz in allen Herzen
    Weihnachtslieder, Plätzchenduft
    Zimt und Sterne in der Luft.
    Garten trägt sein Winterkleid
    wer hat noch für Kinder Zeit?

    Leute packen, basteln, laufen,
    grübeln, suchen, rennen, kaufen,
    kochen, backen, braten, waschen,
    rätseln, wispern, flüstern, naschen,
    schreiben Briefe, Wünsche, Karten,
    was sie auch von dir erwarten.

    Doch wozu denn hetzen, eilen,
    schöner ist es zu verweilen,
    und vor allem dran zu denken,
    sich ein Päckchen Zeit zu schenken.
    Und bitte lasst doch etwas Raum
    für das Christkind unterm Baum!

    von Ursel Scheffler

  16. Sieglinde Geipel schreibt:

    „Zwei Hunde sind in mir,
    einer ist gemein und niederträchtig.
    Der andere Hund ist gut.
    Der böse Hund bekämpft
    unablässig denguten.“
    Daraufhin fragte ihn jemand
    welcher Hund denn gewöhnlich
    gewinnen würde, und nach
    kurzem Überlegen antwortete er:
    „Der, den ich am meisten füttere.“

    (ein Ausspruch eines amerikanischen Indianers)

  17. Petra Amann schreibt:

    Nikolaus

    Der gute alte Nikolaus,
    er geht wohl seinen Weg
    heut noch in jedes einzel Haus
    da ich Vertrauen heg.

    Doch was er alles so erlebt
    ja, das tut ihn oft schrecken
    nicht immer darf er Gutes dort
    in Wirklichkeit entdecken.

    Nicht jeder hat ein liebend Herz
    wo Freud und Fried drin leben
    oftmals entdeckt er auch viel Schmerz
    und Kummer tut es geben.

    Das habe ich sehr wohl erkannt
    als dies Gedicht geschrieben
    mein Herz hat sich noch nicht verrannt
    es ist mir treu geblieben.

    Ich selbst, ich wünsche mir so sehr
    dass Frieden werd auf Erde
    und dass die Liebe immer mehr
    jed Herz erreichen werde.

    von Gisela Segieth

  18. Beate Kaiser schreibt:

    Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht,
    so gibt es doch noch den Mond
    und die Sterne und die Lampe am Winterabend.
    Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Nicht zu vergessen das Licht der Liebe, das in jedem Menschen strahlt – solange niemand sein Lichtlein vergißt, hat die Dunkelheit keine Macht.

  19. Petra Amann schreibt:

    Gedanken zum 07.11.2010

    Wir müssen auf unsere Seelen hören, wenn wir gesund werden wollen. Letztlich sind wir hier, weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.

    Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht.

    Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit.

    Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen, er wird allein sein.

    „Alles ist mit Allem verbunden.“

    Hildegard von Bingen

  20. Petra Amann schreibt:

    Frauengebet…

    Lieber Gott,

    bis jetzt geht es mir gut heute.

    Ich habe noch nicht getratscht,
    die Beherrschung verloren,
    war noch nicht muffelig,
    gehässig, egoistisch oder zügellos.
    Ich habe noch nicht gejammert, geklagt,
    geflucht oder Schokolade gegessen.
    Die Kreditkarte hab ich auch
    noch nicht belastet.

    Aber in etwa 5 Minuten werde
    ich aus dem Bett klettern und dann
    brauch ich wirklich DEINE HILFE !

  21. Petra Amann schreibt:

    Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute denken, man könne es nicht.
    (Unbekannter Verfasser)

    Mit lieben Grüßen zum Tag

    Petra Amann

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s